Ausstellung Klinik-Galerie

In der Galerie der Albert Schweitzer Klinik, Parkstr. 10, Königsfeld  ist die Ausstellung mit Werken der Künstlerin Julia Elsässer-Eckert zu sehen. Die Galerie ist öffentlich und kann normalerweise von 9-19 Uhr bei freiem Eintritt besucht werden.

Wegen der Virus-Vorsorge sind externe Ausstellungsbesuche in der Reha-Klinik derzeit nicht möglich. Wir geben hier bekannt, wann wieder ein Besuch möglich ist.

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Eindrückliche und nachdenkliche Vernissage „cut out – zwischenräume“

Wieder einmal lud der Verein ein zur Vernissage und so kamen zur Eröffnung und bis zum Abend fast 300 Besucher, die sich nicht vom Medien-Virus anstecken ließen.

Die Künstlerin Miriam Huschenbeth zeigte zur Vernissage zusammen mit der Schauspielerin Kristin Gerwien die Performance „Ein gemeinsames-Für-Sich-Sein“, eine beeindruckende Präsentation zu existentiellen Fragen des Menschseins. Wo sind Grenzen zwischen Personen, wer bin ich, wer ist der Andere, wann brauche ich Nähe, wann Distanz?

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Bilder aus der Performance “Ein gemeinsames Für-Sich Sein”                Fotos: Eszter Bodo                                                        Video zur Performance

Begleitet wurde die Performance von einem Hörstück, von der Künstlerin selbst komponiert, wobei sie Textfragmente aus einem von ihr geschriebenen Theaterstück verwendet hat. Die Klänge setzen sich darin zusammen aus komplett zerstückelter Sprache, so dass dadurch eine Art Klangraum entsteht. Unterlegt mit Gitarrenklängen entstand so ein Raum von Überlagerungen – wie unsere gesammelten Erfahrungen und Erlebnisse. Wie bei diesen nimmt man Manches noch wahr, manches ist uns mittlerweile fremd.

Fotos: Eszter Bodo, Veronika von Hochberg, KUNSTKULTUR

Beiratsmitglied Axel E.Heil lenkte in seiner Einführung eindrücklich den Blick auf den von Licht und Schatten geprägten Scherenschnitt. “Alles hat einen Anfang und ein Ende, alles hat mindestens zwei Seiten”, so Heil. Es gebe die Geburt und den Tod – und das “Dazwischen”, das Leben, das vielmals ambivalent erscheint. Der Scherenschnitt zeige immer zwei Seiten, ein Vorn und ein Hinten und wir entscheiden immer, auf welcher Seite wir stehen und von welcher Seite aus wir etwas betrachten.

Wie in der Performance geht es Miriam Huschenbeth auch in ihren Arbeiten um die inneren Räume, die oft als Zwischenräume erlebt werden: Das ganz in sich gekehrte Kind, das Kind auf der Suche, der Mensch zwischen Geburt und Tod, der Mensch zwischen Bodenhaftung und Transzendenz.

Vollste Bewunderung fanden die Besucher die mit unglaublicher Geduld, Präzision und Disziplin gestalteten teilweise 3 Meter hohen Scherenschnitte, aber auch die außergewöhnlichen Malereien, Radierungen und Zeichnungen.

Die Presse berichtet:
Schwarzwälder Bote
SÜDKURIER

Miriam Huschenbeth – Vernissage im KUNSTraum

Der Verein Kunstkultur Königsfeld lädt am 1. März 2020 um 11:30 Uhr herzlich ein in den KUNSTraum zur Vernissage der Ausstellung mit spannenden neuen Arbeiten der Königsfelder Künstlerin Miriam Huschenbeth.

Die Künstlerin beginnt in der Vernissage zusammen mit der Schauspielerin Kristin Gerwien mit der Performance „Ein gemeinsames-Für-Sich-Sein“. Einleitende Worte spricht das Beiratsmitglied im Verein  Axel E. Heil.

 

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Die Presse berichtet:
Schwarzwälder Bote
SÜDKURIER

Fantasien und Realitäten im KUNSTraum

Wieder füllten am Sonntag zahlreiche Kunstinteressierte den KUNSTraum zur Vernissage der Ausstellung „50+1 Fantasien und Realitäten“ mit Werken von Sebastian O. Burckhardt. Einhellig begeistert waren die Besucher/innen über die farbenfrohen und einzigartigen Gemälde des Künstlers, der aus dem hohen Norden Hollands angereist war.

Der Vorsitzende des Vereins KUNSTKULTUR Königsfeld, Manfred Molicki führte in die Ausstellung ein. Er verwies zunächst darauf, wie sehr gerade diese Ausstellung in den KUNSTraum passt. Der KUNSTraum sei kein elitär angehauchtes Museum, sondern ein Ort, in dem man Inspirationen mitnehmen könne, in dem man losgelöst vom zeitstressigen Alltag über die Kunst Ansätze für neues Denken finden könne. In Zeiten des „Betreuten Denkens“ sei es umso dringlicher geworden, Orte zu finden, an denen man sich noch die Zeit für einen echten dialogischen Austausch nehmen kann, an dem man gefordert ist, selbst zu denken, zu fühlen, zu spüren.

Dazu regen die Bilder Burckhardts an. Sie entstanden aus der Inspiration des Künstlers an den unterschiedlichsten Plätzen auf der Welt und geben dem Betrachter die Möglichkeit zu eigenen Inspirationen. Der Künstler komponiere seine Bilder wie ein Komponist seine Musik und mit seiner Fantasie verändere er die Realität. Sebastian Olivier Burckhardt könne man als abstrakten Künstler der lyrischen Interpretation bezeichnen.

Auf vielfachem Wunsch kann die Einführungsrede hier heruntergeladen werden:
Laudatio Sebastian Burckhardt 19.01.2020

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Fotos: Veronika von Hochberg

 

 

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Anziehendes goldenes Rahmenprogramm

Passend zur Ausstellung zeigte der Verein im KUNSTraum einen Film über die Goldsucher aus der Zeit um 1898. Walter Widmer las aus seinem neuen Buch „Wie Nadeln im Heu“ und  Angelika Staude erzählte goldige und goldene  Märchen aus aller Welt und erhielt für ihren wiederholten selbstlosen Einsatz die “Goldene Rose von Königsfeld” überreicht. Mit wunderschönen Lautentönen untermalte Ekkehard Sachs die Märchenstunde. Zu allen Öffnungszeiten können die Besucher das lebende Kunstwerk, die Frau in Gold, erleben. Darüber hinaus informiert die goldene Infobox rundum über das nicht magnetische und doch anziehendste Metall GOLD. Hier einige Bildeindrücke:

 

Hunderte Goldsucher im KUNSTraum zur Vernissage

Der KUNSTraum fasste zur Eröffnung kaum die zahlreichen Besucher, die vom Vorsitzenden des Vereins KUNSTKULTUR, Manfred Molicki, begrüßt wurden. Er dankte den 45 Künstlerinnen und Künstlern im Verein für die Mitwirkung bei dieser außergewöhnlichen Ausstellung, in der ihnen das Thema „Gold“ vorgegeben wurde. 130 Arbeiten wurden dazu ausgestellt. Malereien in Öl oder Acryl, Collagen, Monodrucke, Flugsamenobjekte, Lithografien, Holzskulpturen usw. sind vertreten. In einer kurzen Präsentation zeigte Angelia Kachler an einem echten Spinnrad, wie man angedeutetes Stroh zu Gold spinnt. Als lebendige Goldstatue trat Marita Stinsky auf und überraschte die Besucher, sobald sie sich einmal bewegte.

Fotos: Tonina Sambataro + KUNSTKULTUR Königsfeld

In seiner Begrüßung zitierte Manfred Molicki auch Goethe mit seinem Seufzer: „Zum Golde drängt, am Golde hängt doch alles. Ach wir Armen!“ und wies auf die zahlreichen Sprichwörter und Zitate rund um Geld hin. In einer Goldenen Infobox kann sich der Besucher informieren über Gold, über die Herstellung, die verschiedenen Anwendungen, über Gold als Wertanlage und über die zahlreichen Sprichwörter und Zitate über Gold. Ein bekannter Banker fragte sich einmal, wie uns wohl Außerirdische einschätzen, wenn sie uns beobachten, wie wir mühsam Gold aus der Erde herauskratzen, es in Barren schmelzen, dann unterirdische Tresore bauen und das Gold dort wieder eingraben. Wenn schon nicht mit echtem Gold, dann mit goldfarbigen Verpackungen wird in der Werbung Toilettenpapier genauso angepriesen wie Bier, Scheckkarten oder Katzenfutter – “Gold für die armen Schlucker wie Du und Ich”, heißt es in der Info-Box.

Mit einem Dank an das KUNSTKULTUR-Team und an die Mitglieder und Förderer lud der Vorsitzende dann herzlich ein zum Imbiss im Untergeschoss. So war der KUNSTraum von der Eröffnung um 11:30 Uhr bis zum Öffnungsende um 17 Uhr ununterbrochen Begegnungsort der Kunstinteressierten von Nah und Fern, aber er war und ist auch weiterhin eine Quelle für echte und außergewöhnliche Unikate als Weihnachtsgeschenke.

Am 1. Dezember (1. Advent) laden wir um 11:30 Uhr herzlich ein zur diesjährigen Jahresausstellung im KUNSTraum.

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