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KUNSTraum Königsfeld

KUNSTraum Königsfeld           Gartenstr. 1             D-78126 Königsfeld i.Schw.                Mail: info@kunstkultur-koenigsfeld.de              Tel: 07725-3925                                             Öffnungszeiten während der Ausstellungen: Samstag und Sonntag 15-17 Uhr und n.V.

Hunderte Goldsucher im KUNSTraum zur Vernissage

Der KUNSTraum fasste zur Eröffnung kaum die zahlreichen Besucher, die vom Vorsitzenden des Vereins KUNSTKULTUR, Manfred Molicki, begrüßt wurden. Er dankte den 45 Künstlerinnen und Künstlern im Verein für die Mitwirkung bei dieser außergewöhnlichen Ausstellung, in der ihnen das Thema „Gold“ vorgegeben wurde. 130 Arbeiten wurden dazu ausgestellt. Malereien in Öl oder Acryl, Collagen, Monodrucke, Flugsamenobjekte, Lithografien, Holzskulpturen usw. sind vertreten. In einer kurzen Präsentation zeigte Angelia Kachler an einem echten Spinnrad, wie man angedeutetes Stroh zu Gold spinnt. Als lebendige Goldstatue trat Marita Stinsky auf und überraschte die Besucher, sobald sie sich einmal bewegte.

Fotos: Tonina Sambataro + KUNSTKULTUR Königsfeld

In seiner Begrüßung zitierte Manfred Molicki auch Goethe mit seinem Seufzer: „Zum Golde drängt, am Golde hängt doch alles. Ach wir Armen!“ und wies auf die zahlreichen Sprichwörter und Zitate rund um Geld hin. In einer Goldenen Infobox kann sich der Besucher informieren über Gold, über die Herstellung, die verschiedenen Anwendungen, über Gold als Wertanlage und über die zahlreichen Sprichwörter und Zitate über Gold. Ein bekannter Banker fragte sich einmal, wie uns wohl Außerirdische einschätzen, wenn sie uns beobachten, wie wir mühsam Gold aus der Erde herauskratzen, es in Barren schmelzen, dann unterirdische Tresore bauen und das Gold dort wieder eingraben. Wenn schon nicht mit echtem Gold, dann mit goldfarbigen Verpackungen wird in der Werbung Toilettenpapier genauso angepriesen wie Bier, Scheckkarten oder Katzenfutter – “Gold für die armen Schlucker wie Du und Ich”, heißt es in der Info-Box.

Mit einem Dank an das KUNSTKULTUR-Team und an die Mitglieder und Förderer lud der Vorsitzende dann herzlich ein zum Imbiss im Untergeschoss. So war der KUNSTraum von der Eröffnung um 11:30 Uhr bis zum Öffnungsende um 17 Uhr ununterbrochen Begegnungsort der Kunstinteressierten von Nah und Fern, aber er war und ist auch weiterhin eine Quelle für echte und außergewöhnliche Unikate als Weihnachtsgeschenke.

Am 1. Dezember (1. Advent) laden wir um 11:30 Uhr herzlich ein zur diesjährigen Jahresausstellung im KUNSTraum.

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Unterricht im KUNSTraum – Kunstvermittlung pur

Immer wieder werden die Ausstellungen im KUNSTraum von Schulklassen besucht, dieses Mal von der Abschlussklasse der künftigen Erzieherinnen an den Zinzendorfschulen unter Leitung ihres Kunstlehrers Thomas Rist. Volle zwei Schulstunden erarbeiteten sich die Schülerinnen kreativ die einzelnen Kunstwerke dank sorgfältig vorbereiteter, ansprechender Aufgabenstellungen ihres Lehrers.

Fulminante Vernissage: Zeljko Rusic

Wieder einmal fasste der KUNSTraum kaum die 250-300 Kunstinteressierten, die den Weg in die Ausstellung mit neuen Werken des Bildhauers Zeljko Rusic gefunden hatten. Noch einmal fast 100 Besucher kamen am Nachmittag in den KUNSTraum. Der Künstler und seine Arbeiten zieht mittlerweile Interessierte aus dem ganzen deutschsprachigen Raum an. Immer wieder sind viele Besucher erstaunt und erfreut darüber, dass dieser Verein derart hochkarätige Ausstellungen in einem professionellen Ausstellungsraum bietet. Zahlreiche von ihnen erleben so erstmalig den reizvollen Kurort Königsfeld und nicht wenige kommen wieder, um mehr von der Umgebung zu erkunden.

Manfred Molicki, Vorsitzender des Vereins KUNSTKULTUR Königsfeld, gab in seiner von vielen Bildern unterstützten Laudatio einen Einblick in die Arbeit des Künstlers. Er ging auf die von vielen Seiten immer wieder angesprochene Faszination ein, welche die Arbeiten dieses Künstlers auf die meisten Betrachter ausüben. Seine Erklärung: Zeljko Rusic ist zunächst einmal Philosoph, bevor er sich mit der Kettensäge nonverbal ausdrückt. Die grundlegenden Gedanken zum Menschsein sind stets die Ausgangspunkte seiner Arbeiten. Als philosophischer Bildhauer benutzt er nicht die Sprache, sondern gestaltet Aussagen, die ansprechen – mit den Materialien Holz, Eisen, Aluminium. Er gibt den Werken keinen Titel – den Dialog mit ihnen macht der Betrachter. Erst der Betrachter macht es zum Kunstwerk. Dass der Künstler, um diesen Dialog mit seinem Werk zu ermöglichen, sein Handwerk auf höchsten technischen Niveau beherrscht, ist dabei eine notwendige Voraussetzung. Zeljko Rusic mutet dem Betrachter etwas zu, will Spannung, Reibung erzeugen, will etwas „rüberbringen“, was man selbst entdecken soll. Und offensichtlich kommt es an.

  

Zum Abschluss der Einführung enthüllten die Mitglieder des Vereinsvorstandes zusammen mit dem Künstler die von ihm geschaffene Skulptur am Eingang des KUNSTraumes unter lang anhaltendem Applaus der Gäste. Einhellig wurde das neue Schmuckstück an dieser Stelle begrüßt. Mit einem Dank an den Künstler, an die zahlreichen Besucher sowie an die Mitglieder und Förderer des Vereins lud der Vorsitzende die Kunstfreunde zum weiteren Austausch beim Imbiss ein.

Christo am KUNSTraum in Königsfeld? Was verbirgt sich da?

Enthüllung während der Ausstellungseröffnung am Sonntag, den 27.10.2019 um 11:30 Uhr!

Am Sonntag, den 27.10.2019 um 11:30 Uhr laden wir herzlich ein in den KUNSTraum zur Ausstellung mit Skulpturen und Reliefs von Zeljko Rusic.

Einführende Worte spricht Manfred Molicki, KUNSTKULTUR Königsfeld e.V.

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Titelfoto: HagenFotoDesign

Vortrag „Leben und Werk Erdmut Bramkes“

Ein interessiertes Publikum verfolgte den interessanten Vortrag von Frau Dr. Susanne Grötz im KUNSTraum „Ich schreibe meine Bilder – Leben und Werk Erdmut Bramkes“. Frau Dr.Grötz ist Kunsthistorikerin und verwaltet als Mitglied der Freunde der Staatsgalerie Stuttgart den Nachlass der Künstlerin.

Anhand der Werke in der Ausstellung und zahlreicher weiterer Abbildungen zeigte Frau Dr.Grötz die künstlerische Entwicklung Erdmut Bramkes sehr anschaulich auf. Auch gab sie einen Einblick in einige der zahlreichen Kunstwerke im öffentlichen Raum, welche die Künstlerin geschaffen hatte. In einem anschließenden Rundgang wies sie noch auf interessante Details hin und beantwortete die Fragen der Besucher.

Finissage am Sonntag, 20. Oktober
Die Ausstellung „Erdmut Bramke – wieder sehen“ endet am Sonntag mit der üblichen Öffnungszeit 15-17 Uhr. Ab 15:30 Uhr wird Dieter Mauch noch einmal eine Führung durch die Ausstellung anbieten.

Lebendiger Vortrag von Axel E. Heil

Axel E. Heil, ausgewiesener Kenner der Kunstgeschichte und Mitglied im Beirat des Vereins KUNSTKULTUR Königsfeld, stellte in einem kurzweiligen Vortrag die konsequent abstrakten Arbeiten von Erdmut Bramke in den größeren Zusammenhang der Kunsthistorie. Über sorgfältig ausgesuchte ungegenständliche Bilder bekannter Künstlerinnen und Künstler vermittelte er einen interessanten Blick auf die Entwicklung dieser Art von Kunst seit Kandinsky 1910 sein erstes abstraktes Bild malte. In einer spannenden Blitzreise konnten die Besucher die seither entstandenen Kunstrichtungen miterleben über Bilder aus dem Dadaismus, Expressionismus, Impressionismus, Konstruktivismus, Kubismus, Realismus, Suprematismus, Symbolismus oder Surrealismus.

Erdmut Bramke – ganz persönlich

In einem offenen Gespräch mit den zahlreich erschienenen Kunstfreunden berichtete die Schwester der Künstlerin, Uschi Bramke, über die Entwicklung ihrer Schwester zur Künstlerin, über ihren Bezug zur Familie und Königsfeld und ihr Leben für die Kunst. Erdmut Bramke hatte sich stets sehr bescheiden im Hintergrund gehalten, aber war familiär sehr angebunden an ihre Familie in Königsfeld, die sie immer wieder besuchte.

     

Fotos: Veronika von Hochberg

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